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MB SLK 230 Supercharged
with Boost Cooler Stage 2 - VC25MAF Waterinjection


 
Modifikationen vor dem Einbau des Boost Coolers:
Geänderte Kompressorübersetzung durch aufgesetzte Kurbelwellen-Riemenscheibe,
dadurch Ladedruckanhebung auf 0,8 bar;

Dazu angepasster Datensatz mit zusätzlicher Frühzündung (+ 3 Grad).

Mit diesen Parametern und dem serienmäßig unterdimensionierten Ladeluftkühler kam es trotz „Super Plus“ an heißen Sommertagen bei Beschleunigung in unteren Gängen (geringe Kühlwirkung des Fahrtwinds) zu klopfender Verbrennung die nicht mehr kompensiert werden konnte – der Motor fiel immer ins Notlaufprogramm.
Lösung: Lastabhängige nicht geschwindigkeitsabhängige Kühlung der Ladeluft durch die Boost Cooler Wasser-Methanol-Einspritzung!
 
 

Der einzig freie Bauraum ist hinter dem Scheinwerfer der Fahrerseite auf dem Radhaus. Dieser Bauraum eignet sich hervorragend, da er auf der Saugseite des längs eingebauten Motors liegt – also direkt dort wo das Gemisch eingespritzt werden soll.
Alternativ kann man auch einen Einbau des Systems im Kofferraum vornehmen und die Einspritzleitung in den Motorraum legen.
 

Bauraum für den Einbau:
Die Aufnahme des Boost Coolers soll auf den 3 vorhandenen Stehbolzen auf dem Radhaus erfolgen.

Alle Bestandteile des WAES zu einem kompakten Package zusammen zu fassen und mit möglichst kurzen Leitungen an die Gegebenheiten im Motorraum zu adaptieren nahm beim gesamten Einbau die meiste Zeit in Anspruch.

 


„Boost Cooler -Package“ mit 1.9l Tank, Pumpe und VC25 Steuergerät auf einem dafür konstruierten Blechträger (hier noch der handgeschnittene Prototyp, der später durch ein lasergeschnittenes Bauteil ersetzt werden soll…)

 

Vorbereitung des Saugrohrs: Einfach die Anschlüsse für Ladedrucksignal und Bedüsung bohren, Gewinde für die Düse Schneiden, Teile einkleben – fertig!

Der Anschluss für das Ladedrucksignal wurde vor der Bedüsung angebracht.

 

Hier sieht man die Position der Düse im Inneren des Saugrohrs.

 

 

 

Das Saugrohr ist wieder eingebaut – mit den Anschlüssen des Ladedrucksignals für das Steuergerät sowie der Bedüsung mit dem Wasser-Methanol-Gemisch

 

 

Jetzt ist alles für den Einbau des „WAES-Package“ vorbereitet

 

„Boost Cooler-Package“ ist eingebaut – jetzt müssen nur die Kabel noch „sauber aufgeräumt werden“…

 

 

Die Spannungsversorgung des Systems erfolgt über den Stromkreis des Zigarettenanzünders (abgesichert mit 15 A) direkt aus dem Sicherungskasten an der Spritzwand zur Fahrerseite – kurz anklemmen, fertig!

 

 

 

Die Spannungsversorgung des Boost Cooler Systems erfolgt über den Stromkreis des Zigarettenanzünders (abgesichert mit 15 A) direkt aus dem Sicherungskasten an der Spritzwand zur Fahrerseite – kurz anklemmen, fertig!

 

 

 

Der Einbau der Kontroll-LED erfolgte „harmonisch“ im Träger das Lichtschalters links in der Armaturentafel. Die LED zeigt sehr schön den Verlauf vom Einspritzbeginn mit leichtem Flackern bis zur kontinuierlichen Einspritzung der maximalen Menge mit dauerhaftem Leichten an.

Als nächstes erfolgt noch der Einbau einer Ladedruckanzeige, um die Einstellung des Systems entlang der Ladedruckkurve noch weiter im Detail optimieren zu können.

 

Einstellung der ladedruckabhängigen oberen und unteren Grenzwerte für die Bedüsung (gewählte Parameter: min. 0,5 bar – max. 0,8 bar)

 

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Technical Data

Facelift, built 2002
Engine cubic 2,3 L
Boost 0,5 bar

Original power 142kW/197hp
at 5500rpm

Torque 280Nm from 2500 to 5000rpm

Topspeed
240 km/h (Series)

 



Feedback

"The installed system works great - no disadvantes found.

Now, there´s no engine knocking anymore and there´s a feelable increase in horsepower.  Top Speed is 260km/h,  I think about 250hp"